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WIE UNTERSCHEIDET MAN
EINEN ECHTEN FILA VON EINEM FILA-MISCHLING ?
Von Dr. Paulo Santos Cruz

Die skrupellosen Züchter, die in Brasilien den Fila mit anderen Rassen kreuzen, benutzen hierzu meist den Mastino Napoletano oder den Mastiff. Die Verwendung von Deutschen Doggen mit dem Ziel, die schwarze Farbe leichter zu erreichen als dies durch den Mastino möglich ist, vervollständigt das Bild.
Die unterschiedlichen Mischlinge von Filas mit diesen Rassen wurden und werden nun untereinander gepaart. Man findet deshalb also heute in Brasilien Exemplare, die außer den Merkmalen des Fila Brasileiro Einzelmerkmale von drei weiteren Rassen aufweisen. Kennt man jedoch den Fila, dann ist es leicht, ihn von den Mischlingen zu unterscheiden.


KÖRPERBAU
FILA (Fig. I) Zunächst muss man auf den Körperbau bzw. auf die allgemeinen Körperproportionen des Hundes achten. Der Fila hat einen insgesamt rechteckig wirkenden Körperbau; seine Länge (vom äusseren Punkt der Brust bis zum Gesäss) muss seine Höhe übertreffen (gemessen vom Widerrist zum Boden). Diese Höhe umfasst zur Hälfte den Brustkorb (vom Widerrist zur Unterlinie des Rumpfes) und zur andere Hälfte des Bein (vom Ellbogen bis zum Fuss). Trotz der rechteckigen Form ist die Figur des Fila kompakt und vermittelt den Eindruck von konzentrierter Kraft verbunden mit Gewandtheit, Geschwindigkeit und Ausdauer.

KREUZUNG FILA MIT MASTINO (Fig.II) Die Mischlinge des Fila mit dem Mastino Napoletano weisen einen länger gestreckten Körperbau auf, eher kurze Beine, eine sehr breite Brust und sie vermitteln den Eindruck von Schwere und geringer Gewandtheit. Seine Figur ist kürzer und breiter als normal. Seine Bewegungen weisen grosse seitliche Schwankungen und Schwerpunktverlagerungen auf. Die untere Linie des Körpers beschreibt zwei Kurven, die erste verläuft konkav vom Ende der Brust zum Brustbein, etwa wie ein hängendes Netz; die zweite verläuft konvex vom äussersten hinteren Teil des Brustbeins bis zur Leiste.

KREUZUNG FILA MIT DEUTSCHER DOGGE (Fig. III) Die Mischlinge des Fila mit der Deutschen Dogge weisen einen eher quadratischen Körperbau auf, sind die Läufe doch erheblich länger als normal; die Höhe ergibt sich vor allem eben durch die Länge der Beine im Verhältnis zur Länge des Rumpfes. Das äussere Erscheinungsbild ist ganz allgemein das eines eher kurzrumpfigen aber hochbeinigen Hundes mit relativ langem Hals und mit wenig oder keiner Vorbrust, ingesamt schlanken Typs .

KREUZUNG FILA MIT MASTIFF (Fig. IV) Die Mischlinge des Fila mit dem Mastiff sind gross, manchmal riesig für einen Fila. Ihr Hals ist eher dick, doch nicht unbedingt kurz. Die obere Linie/Rückenlinie eher gerade statt leicht ansteigend und zur Rute hin wenig abfallend. Die Rute ist hoch angesetzt, nur wenig Wamme. Die Mischlinge vermitteln einen im Vergleich zum echten Fila eher desinteressierten, ruhigen oder auch mürrischen Eindruck.


FARBE
Der Fila Brasileiro hat normalerweise drei Farben:
1) Gelb, vom hellen Rotbraun über ein leicht gräuliches Gelb und dem rötlichen Gelb bis zum dunklen Kastanienenbraun. Mit oder ohne Maske und dunkleren Ohren. Die Maske beschränkt sich auf den Fang.
2) Gestromt: Untergrund in allen Schattierungen der erstgenannten Farbe, aber vorherrschend goldgelb oder rötlich-gelb. Kleine schwarze Streifen/Stromung. Die Stromung kann heller oder dunkler sein, die "Streifen" können wenige oder viele sein. Sie sind klein, fein und auf ihre gesamte Länge hin von gleicher Breite und stets sehr ungleichmässig verteilt. Wo sie am Rückgrad entlang zusammentreffen , formen sie ein "V". Maske wie vorstehend unter 1). Im allgemeinen sieht man auf den Zehen weisse Flecken, die zuweilen auch bis zu den Fusswurzeln / Vordermittelfuss reichen, ebenso auf der Vorbrust und manchmal bis zum Hals hinaufreichend und einen Ring bildend; desgleichen am Rutenende.
3) Die Farbe ist nicht so häufig zu finden: reines Weiss, mit gestromten Fleckenplatten. Das Weiss ist ganz ohne schwarze Male, auch auf der Haut sind keine. Die Flecken/Platten zeigen sich normalerweise an beiden Seiten des Kopfes und verdichten sich am Rücken und an der Kruppe. Die Augenfarbe des Filas tendiert zu Gelb hin, in allen Tönungen und Schattierungen.

Farbe KREUZUNG FILA MIT MASTINO:
1) Farbe schieferschwarz mit dunklen oder gelb-rötlichen Augen.
2) Hellgrau, mit grauen oder blauen Augen.
3) Gräulicher Untergrund mit schwarzen langen Stromungen. Diese "Streifen" sind sehr zahlreich, sie beginnen meist breit und verjüngen sich schnell. Das Schwarz dieser Streifen ist nicht rein, sondern meist schieferfarbig. Gewöhnlich vereinigen sie sich am Widerrist, wo sie kleine schwarze Flecken bilden, von denen also die Streifen anfangen.

Farbe KREUZUNG FILA MIT DEUTSCHER DOGGE:
1) Kohlrabenschwarz mit ebenfalls oft ganz dunklen Augen. Normalerweise zeigen sie kleine weisse Flecken an der Vorderbrust, manchmal bis hin zum Hals. An die Läufen können diese Weisszeichnungen hinaufreichen wie Socken, sie sind meist nicht symmetrisch, d.h. an dem einen Bein reichen sie lediglich bis zur Hälfte des Vordermittelfusses, während sie an dem anderen oft bis zum Ellbogen hochreichen .
2) Weiss mit grossen schwarzen Platten/Flecken wie schwarzbuntes Vieh.
3) Weiss mit schwarzen und gelben Flecken nur am Kopf.
4) Gräulich (mausgrau) mit unregelmässigen schwarzen Flecken und bläulichen Augen.
5) Gelb ohne schwarze Maske und mit sehr hellen Augen.

Farbe KREUZUNG FILA MIT MASTIFF:
1) Apricot-Gelb mit schwarzer Maske bis zum Oberkopf reichend, die Augen eingeschlossen.
2) Stark gräuliches Gelb mit Maske einschließlich der Lefzen und Ohrenränder.
3) Gestromt mit schwarzen Streifen, lang und unregelmäßig auf sehr rötlichem Untergrund. So viele und breite Streifen, daß der Untergrund gleich breite Streifen aufweist. Schwarze Maske.

Kopf
Da hier so zahlreiche Details zu berücksichtigen sind, werden diese bei der Beschreibung des Kopfes des Fila nummeriert. Bei der Beschreibung der Mischlinge werden die gleichen Nummern für die gleichen Abschnitte benutzt, (siehe Skizze).

REINRASSIGER FILA - Profil
1) der Kopf ist in zwei fast gleiche Teile geteilt, nämlich Fang und Oberkopf, der erste nur etwas kürzer als der zweitgenannte (XZ nur etwas kürzer als ZM).
2) Meist ändert die obere Linie des Fangs leicht die Richtung, beginnend an der Trennwand der Nase zum Nasenrücken, d.h. wo der Knochen endet und der Knorpel anfängt. Römische Nase.
3) Der Stop, also der Übergang zwischen Fang und Oberkopf -Z- existiert praktisch nicht. Der im Profil sichtbare Stop beruht auf der Wölbung der Augenbrauen/Jochbögen, die zwischen sich die Mittelfurche bilden, die ganz leicht und fast unmerklich zum Oberkopf hin ansteigt und den eigentlich ganz flachen Kopf bildet.
4) Im Profil gesehen beschreibt die Oberlinie des Schädels eine sanfte Kurve von der Mittelfurche zwischen den Jochbögen zum Hinterkopf hin. Diese Linie beschreibt einen flachen Bogen.
5) Das Hinterhauptbein ist hervortretend und hebt sich deutlich von der Nackenlinie ab -M-.
6) Die Lefzen fallen zunächst vertikal ab, gehen dann aber in eine breite Kurve über, die in der unteren Linie des Fanges endet. Diese Kurve (Y) ist perfekt, sie sieht aus wie mit dem Zirkel gezeichnet. Auf diese Weise wird die Unterlinie des Fanges auch von den Oberlippen gebildet. Die Unterlippen haben gezackte Ränder. Die Mundwinkel sind sichtbar.
7) Die Ohren setzen etwas unterhalb der Augenlinie an (P-Q), sie übertragen diese nur, wenn der Hund Achtungshaltung annimmt. Die Ansatzstelle der Ohren befindet sich am hinteren Teil des Schädels. Der Ohrenansatz ist geneigt: d.h. der vordere Rand der Ohrmuschel ist wesentlich höher als der hintere. Der Ohrlappen ist groß, dick und endet in einer rundlichen Kurve.

REINRASSIGER FILA - Vorderansicht (Fig. V)
8) Die Nase nimmt nicht die gesamte Vorderseite des Fanges ein. Zu beiden Seiten der Nase setzt sichtbar der Fang an. Farbe der Nase in der Regel schwarz, bis auf vollständig lederfarbene Hunde.
9) Der Fang weist sehr offene, also sehr konvexe Kurven auf und bietet genügend Platz für die Zahnwurzeln. Die Kurve der Oberlippen ist von vorn gesehen sehr offen und symmetrisch (2/4). Die mittlere Kurve ist weniger konvex als die der Wurzel (S) und die der Spitze (R). So ist also, von oben gesehen, der Fang an der Wurzel breit, etwas weniger breit in der Mitte und an der Spitze wieder etwas breiter.
10) Im Verhältnis zur Größe des Fanges eher kleine, jedoch breite Zähne. Die oberen Eckzähne spitz, quasi dreieckig. Scherengebiß.
11) Die Augen sind in dicke Haut eingebettet. Die Wölbungen der Augenbrauen bilden zwei Erhebungen als ob die Stirn in der Mitte gespalten sei durch die dadurch entstehende mittlere Furche, die in leichtem Anstieg bis zur Mitte des Oberkopfes reicht. Die Augen relativ weit auseinanderstehend, oval, aber bei den Hunden mit etwas offenem unteren Lid manchmal zur runden Form hin tendierend.
12) Die Seiten des Kopfes sind flach. Sie leiten übergangslos zu den Seiten des Fanges über (3/5), ohne daß hierbei Abstufungen entstehen.

KREUZUNG FILA MIT MASTINO - Profil
1) Fang deutlich kürzer im Verhältnis zum Schädel, etwa in den Proportionen 1/3 zu 2/3 (XZ kleiner als ZM).
2) Obere Linie der Schnauze gerade, parallel zur Schädellinie.
3) Voller, abrupter „Stop", der durch den Stirnknochen gebildet wird, in den die Augenwölbungen eingelagert sind und wenig hervortreten.
4) Obere Schädellinie flach, geradlinig und parallel zur Linie des Fanges. Die Haut bildet viele Falten.
5) Der Hinterkopf tritt hervor (wie beim Fila).
6) Vordere Linie des Fanges vertikal, absteigend und ebenfalls die untere Linie bildend. Die gesamten Konturen des Fanges werden also von der Oberlippe gebildet (XY). Die Unterlippe ist nur sichtbar, wenn der Mund weit offen steht. Ihre Ränder sind glatt und unregelmäßig vom Kiefer getrennt. Der Fang ist tiefer als lang, mit anderen Worten, der Abstand von der Oberlinie zur Unterlinie ist größer als vom Stop zum Nasenschwamm (XY ist größer als XZ).
7) Die Ohren sind sehr hoch angesetzt und zwar auf der oberen Linie des Schädels. Sie sind klein im Verhältnis zur Größe des Schädels. Ohrmuschel fast waagerecht.

KREUZUNG FILA MIT MASTINO - Vorderansicht (Fig. VI)
8) Die Nase nimmt die ganze Vorderseite des Fanges ein.
9) Die Kurven des Fanges sind sehr geschlossen, die Seiten des Fanges fallen praktisch geradlinig und in Diagonalform ab und bilden so die deutlich dreieckige Form der Mundöffnung (damit ist das umgekehrte V-Profil der Lefzen gemeint), meistens geöffnet, keuchend. (2/4 Fig. VI)
10) Zangengebiß mit hervorstehendem Unterkiefer.
11) Kleine, betont ovale Augen, weit voneinander abstehend nahe den Seitenrändern der Stirn eingebettet.
12) Sehr langer Schädel. Konvex geformte Seiten (gedrungenes Gesicht), die den Eindruck der Breite verstärken und einen sehr deutlichen Absatz bilden im Übergang zum Fangansatz. (3/5 Fig. VI)

KREUZUNG FILA MIT DEUTSCHER DOGGE - Profil
1) Länge des Fanges gleich groß oder größer als die des Schädels.
2) Obere Linie des Fanges parallel zur Schädellinie und zur unteren Linie. (XZ / /ZM)
3) „Stop" deutlich ausgebildet, mittelstark, senkrecht und vom Stirnknochen gebildet.
4) Obere Schädellinie flach, geradlinig und praktisch parallel zur unteren und oberen Linie des Fanges. (XZ // ZM // OL)
5) Hinterkopf tritt meist wenig oder gar nicht hervor.
6) Die obere Linie fällt senkrecht ab und krümmt sich lediglich, wenn sie zur unteren übergeht.
7) Schmale, feine und hoch angesetzte Ohren.

KREUZUNG FILA MIT DEUTSCHER DOGGE - Vorderansicht (Fig. VII)
8) Große Nase, die die ganze Breite der Schnauze einnimmt. (7/8 Fig. VII)
9) Seiten des Fanges flach und senkrecht; sie geben ihm eine viereckige Form. (2/4 Fig. VII)
10) Große Zähne, Zangengebiß oder Scherengebiß.
11) Auseinanderstehende, runde, kleine Augen, die relativ hoch liegen.
12) Seitenteile des Kopfes und des Fanges flach und parallel zueinander. (3/5 // 7/8 Fig. VII)

KREUZUNG FILA MIT MASTIFF - Profil
1) Fang eher kurz im Verhältnis zum Schädel. (XZ kürzer als ZM)
2) Obere Linie des Fanges geradlinig.
3) Senkrechter, abrupter „Stop", der mit der oberen Linie des Fanges einen fast rechten Winkel bildet. Der „Stop" wird vom Stirnknochen gebildet.
4) Die obere Linie des Schädels hebt die deutlich gewölbte Stirn vom eigentlichen Schädel ab.
5) Hinterkopf nicht besonders markiert, flache Oberlinie.
6) Die vordere Linie der Schnauze (XY) wird vom vorstehenden Kiefer unterbrochen. Oberlippen nicht sehr lang; in einigen unserer Fälle bedecken sie nicht die Unterlippen.
7) Eher kleine dreieckige Ohren, die sehr hoch angesetzt sind. In einigen Fällen befindet sich der Ansatz am oberen Teil des Schädels.

KREUZUNG FILA MIT MASTIFF - Vorderansicht (Fig. VIII)
8) Die kleine Nase nimmt nur die Mitte des Fanges ein, negroide Form ist normal.
9) Nicht sehr tiefer Fang, besonders charakteristisch die hervorstehende Spitze des Kiefers, d.h. leichte Kinnmarkierung (Prognatismus oder Zangengebiß).
10) Unregelmäßige, schlecht eingesetzte Zähne.
11) Augen eher klein, oval, ziemlich getrennt liegend, tiefdunkle Farbe, im allgemeinen Haselnussfarbe.
12) Angesicht des sehr hohen Ohrenansatzes und der Wölbung der Kopfseiten kommt es häufig vor, daß die Entfernung zwischen den Ohrwurzeln kleiner als die zwischen den Jochbögen oder den Ohrspeicheldrüsen ist. Auf diese Weise hat der Kopf von Fila-Mastiff-Mischlingen von vorn gesehen manchmal fast eine Rautenform.

Schlussfolgerungen
Freilich weisen nicht alle Mischlinge all die genannten Einzelheiten auf und oft nicht in der Deutlichkeit wie ich es beschrieben habe. Jedes einzelne dieser Merkmale wird nämlich erst erscheinen, wenn seine genetische Kraft sich durchsetzen kann, weil es dominant ist oder weil es durch das Zusammentreffen entsprechender Faktoren väterlicher- und mütterlicherseits verstärkt wird, oder schließlich aufgrund der größeren Konzentration von Merkmalen einer der beteiligten Rassen. In den meisten Fällen weisen die Mischlinge aber die folgenden äußeren Merkmale auf:

KREUZUNG FILA MIT MASTINO im Verhältnis zum typischen Fila
1) Deutlich rechteckige Figur.
2) Deutlich gedrungenere Erscheinung.
3) Kürzere Beine.
4) Untere Linie in zwei entgegenlaufenden Kurven: im Brustbereich konkav und im Bauchbereich konvex.
5) Obere Linie zur Konkavität tendierend (durchgebogener Rücken).
6) Flach im Kreuz.
7) Kürzere Rute mit hohem Ansatz, neigt zum Ringeln und Tragen über dem Rücken.
8) Eher kurzer und sehr tiefer Kopf.
9) Der Fang ist tiefer als lang.
10) Überhängende Lippen.
11) Die Kinnspitze ist hinter den überhängenden Lippen versteckt.
12) Von vorn gesehen hat die Mundöffnung eine deutlich dreieckige Form. Der Mund öfter offen gehalten als beim echten Fila, keuchend.
13) Deutlich betonter und abrupter „Stop".
14) Hochangesetzte, eher kleine und feine Ohren.
15) Schädelseiten konvex (gewölbt). Von vorn gesehen vermitteln die gewölbten Schädelseiten zusammen mit den Wölbungen an den Seiten des Kopfes manchmal fast schon die Form einer Kugel, was den Fang relativ gesehen noch schmaler erscheinen lässt und eine Stufe bildet beim Übergang der Schädelseiten zum Fang.
16) Hals mit Wamme.
17) Farben: schieferschwarz, dunkel gestromt auf tief gräulichem Untergrund, schwarz-graue oder schieferfarbene Streifen.
18) Lautes Verhalten, Aggressivität gegenüber anderen Hunden und gegenüber Personen, akzeptiert dabei jedoch meist die Annäherung des Menschen.
19) Zögerndes Temperament, lässt sich Zeit zu reagieren und bricht ohne Anweisung ab, um aufgefordert wieder anzufangen. Niedrige Reizschwelle oder schwaches Nervensystem. Beim Angriff duckt er sich oft, insbesondere den Oberkörper.

KREUZUNG FILA MIT DEUTSCHER DOGGE im Verhältnis zum typischen Fila
1) Deutlich viereckiger Körperbau.
2) Hochbeinig.
3) Kurzes Brustbein, dadurch schneller Anstieg der unteren Linie (Heringsbrustkorb).
4) Großer Rand der Flanke, selbst bei den Rüden.
5) Gerade Rückenlinie.
6) Kruppe nur ganz wenig geneigt.
) Rute lang und fein.
8) Langer Hals, der zum Rumpf hin dicker wird.
9) Schmale Brust.
10) Schultern nach vorne versetzt, so daß sie fast nur unter dem Halsansatz liegen.
11) Langer und schmaler Kopf, jedoch geringe Tiefe.
12) Obere Schädellinien parallel.
13) Kleiner abrupter „Stop".
14) Schmale, hoch angesetzte Ohren.
15) Seiten des Kopfes und des Fanges parallel.
16) Farben: glänzendes Pechschwarz; an der Vorderbrust weiße, schmale, jedoch lange Flecken; weiße Flecken an den Vordergliedmaßen, oft ohne Symmetrie, also an einem Fuß höher als an dem anderen reichend; Gelb und stark gräuliches Gelb mit bläulichen Augen; weiß mit großen pechschwarzen Flecken; gestromt mit langen Streifen auf goldfarbenem Untergrund.
17) Gegenüber dem Fila eher nervöses Verhalten, unruhig oder apathisch und gelangweilt.
18) Schwächeres Temperament, nicht so agil und kampfstark wie ein Fila.
19) Sensible Nerven, niedrige Reizschwelle.

KREUZUNG FILA MIT MASTIFF im Verhältnis zum typischen Fila
1) Größerer, breiterer Gebäuderahmen.
2) Großer, breiter und tiefer, jedoch nicht langer Kopf.
3) Hoher abrupter „Stop".
4) Gewölbte Stirn.
5) Eher kleine Ohren, die hoch, praktisch auf dem Schädel, angesetzt sind.
6) Stark gerunzelte Stirn.
7) Hinterkopf kaum wahrnehmbar.
8) Wenig tiefe Schnauze.
9) Hervorspringender Unterkiefer, manchmal schon Kinnmarkierung und oft deutlich sichtbare Backenknochen.
10) Einheitliche Breite des Halses, mittellang.
11) Wamme nicht sehr viel überhängend.
12) Tiefer und breiter Rumpf.
13) Kräftige, manchmal hohe Beine.
14) Hoch angesetzte Rute, am Ende oft leicht geschwungen.
15) Farben: hellgelb oder aprikosengelb mit schwarzer Maske; breite schwarze Stromung auf gelb-rötlichem Untergrund. Die Zahl der Streifen kann so groß sein, daß der noch sichtbare Untergrund gleiche Streifen aufweist und einzelne Stellen als gefleckt und nicht als gestromt bezeichnet werden können.
16) Im Verhältnis zum Fila viel ruhigere, manchmal fast indifferente Erscheinung.
17) Temperament ohne Reaktion oder ängstlich (sich zurückziehend und versteckend). Wenn er angreift wird das deutlich gefördert, d.h. er duckt sich oder trampelt neben seinem Herrn.


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